Blaster Hitzehandschuhe

Handschuhe für hohe Temperaturen

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10
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2809710

Die Spaltlederhandschuhe Blaster sind für maximale Sicherheit bei Arbeiten mit hohen Temperaturen konzipiert und bieten eine hervorragende Kombination aus mechanischem und thermischem Schutz, ohne dabei Fingerfertigkeit und Präzision zu beeinträchtigen. Hergestellt aus hochwertigem Veloursleder, gewährleisten diese Hitzeschutzhandschuhe eine ausgezeichnete Beständigkeit gegen Abrieb, Risse und Hitze und sind somit ideal für intensive und professionelle Einsätze.

Die Blaster-Handschuhe erhalten eine gute taktile Sensibilität, die insbesondere für Berufe wie Schweißer unerlässlich ist, bei denen Präzision und Kontrolle gefragt sind.
Die Stulpenlänge von 15 cm schützt Handgelenk und Unterarm effektiv vor Funken, Strahlungswärme und Spritzern von geschmolzenem Metall, während die Lederstärke (1–1,2 mm) Robustheit und lange Lebensdauer auch unter anspruchsvollen Bedingungen gewährleistet.

Die Schweißerhandschuhe Blaster sind gemäß den Normen EN 388:2016 + A1:2018, EN 407:2020 und EN 12477:2001 + A1:2005 Typ A zertifiziert und garantieren hohe Leistungen in Bezug auf thermische und mechanische Sicherheit bei professionellen Schweißarbeiten.

TECHNISCHE DATEN

  • Maximaler mechanischer und thermischer Schutz
  • Veloursleder schützt vor Abrieb, Rissen und Hitze
  • 15 cm Stulpe bietet Schutz vor Funken und Metallspritzern
  • Materialstärke von 1–1,2 mm für hohe Widerstandsfähigkeit
  • Entspricht EN 388:2016 + A1:2018 / EN 407:2020 / EN 12477:2001 + A1:2005 TYP A

MATERIALIEN

  • Futter: Velours-Spaltleder, Stärke 1–1,2 mm

ANWENDUNGEN

  • Professionelle Schweißarbeiten
  • Metallverarbeitung und Schreinerei
  • Maschinenbau- und Schiffbauindustrie

SCHUTZ GEGEN MECHANISCHE RISIKEN – NORM EN 388:2016 + A1:2018

Abriebfestigkeit4
Schnittfestigkeit (Coup-Test)1
Weiterreißfestigkeit4
Durchstichfestigkeit4
Schnittfestigkeit (TDM)X

SCHUTZ GEGEN HITZE UND FLAMMEN – NORM EN 407:2020

Begrenzte Flammenausbreitung4
Kontaktwärme1
Konvektive Hitze2
StrahlungswärmeX
Kleine Spritzer geschmolzenen Metalls3
Große Mengen geschmolzenen MetallsX

Performance

Schutz vor Hitze - zu 250 °C
Schutz vor mechanischen Risiken
Schutz gegen thermische Risiken

Schutz vor Hitze - zu 250 °C

Handschuhe, die thermischen Schutz bis zu 250 °C  gewährleisten, ideal zum sicheren Umgang mit heißen Materialien, ohne die Sicherheit zu beeinträchtigen.

Schutz vor mechanischen Risiken

Handschuhe, die vor mechanischen Risiken gemäß der Norm EN 388 +A1 schützen und durch Prüfungen auf Abriebfestigkeit, Schnittfestigkeit (Klingenprüfung), Weiterreißfestigkeit, Durchstichfestigkeit sowie Schnittfestigkeit nach dem ISO-Verfahren (TDM) bewertet werden.

Schutz gegen thermische Risiken

Schutzhandschuhe gegen thermische Risiken gemäß der Norm EN 407, die so ausgelegt sind, dass sie eine Grenzzeit von mindestens 15 Sekunden bei Temperaturen zwischen 100 °C und 500 °C (je nach durchgeführten Prüfungen) gewährleisten.

NORM EN 388:2016

Schnittfestigkeitstest

Gauge

Auswahlhilfe

Die Norm EN 388:2016 klassifiziert Schutzhandschuhe nach ihrer Beständigkeit gegen mechanische Risiken. Die Beständigkeit gegen ABRASION - CUT - LACERATION - PERFORATION muss in dem Piktogramm der Norm erscheinen. Bei der Überarbeitung der Vorgängernorm (EN 388:2003) wurden die Prüfverfahren geändert, insbesondere für die CUT-Prüfung, indem eine zusätzliche Prüfung eingefügt wurde.

NORM EN 388:2016

Test, der durchgeführt wird, um einen Hinweis auf den Schnittschutz zu geben. Der Test wird mit einer kreisförmigen Klinge durchgeführt, die mit einem Druck von 5 Newton über die Oberfläche des Handschuhs bewegt wird (CoupTest). Die Bewertung von 1 bis 5 wird durch Berechnung der Anzahl der Zyklen ermittelt, bis die Klinge das Gewebe durchdringt.

 

Bei Handschuhen mit hoher Scherfestigkeit (CoupTest 4 oder 5) wird ein zusätzlicher Test (EN ISO 13997) mit einer geraden Klinge durchgeführt, aus dem die Kraft ermittelt wird, die erforderlich ist, um das Gewebe zu durchdringen. Der Wert wird von A bis F angegeben (F ist der höchste Wert). 

Schnittfestigkeitstest

Die Gauge bezeichnet die Feinheit des Gestricks, aus dem das textile Futter der Handschuhe hergestellt ist. Sie stellt einen grundlegenden Parameter zur Bestimmung von Fingerfertigkeit, Komfort und Schutzniveau des Handschuhs dar. Je höher der Gauge-Wert, desto feiner und dichter ist das Gestrick des Handschuhs.
Der Gauge beeinflusst direkt drei Schlüsselaspekte: Fingerfertigkeit, Komfort und Widerstandsfähigkeit.

 

HOHE GAUGE-WERTE: 15G > 18G

  • Sie zeichnen sich durch ein sehr dünnes und leichtes Gestrick, hohe Tastempfindlichkeit und große Ergonomie aus. Ideal für Präzisionsarbeiten, Montage, Elektronik und die Handhabung kleiner Komponenten.

MITTLERE GAUGE-WERTE: 10G > 13G

  • Bieten ein optimales Gleichgewicht zwischen Schutz, Flexibilität und Haltbarkeit. Geeignet für Logistik, Wartung, Leichtindustrie, Bauwesen und allgemeine Anwendungen.

NIEDRIGE GAUGE-WERTE: 7G > 9G

  • Sie zeichnen sich durch ein dickeres und robusteres Gestrick aus, das für anspruchsvolle Einsätze konzipiert ist, bei denen eine höhere mechanische Widerstandsfähigkeit erforderlich ist, wie Bauwesen, Zimmerei und der Umgang mit schweren Materialien.

 

Die Wahl des Gauge ermöglicht es, den leistungsfähigsten KAPRIOL-Handschuh für jede Tätigkeit zu bestimmen und Komfort, Sicherheit und Fingerfertigkeit zu optimieren. Im Katalog stellt er somit einen wesentlichen Indikator dar, um den Kunden zur technisch passendsten Lösung zu führen.

Gauge
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